3. Alles ist eins

Sie hatte in den letzten Jahren vermehrt Zugang zum Universum gefunden. Sie meditierte regelmäßig, beschäftigte sich mit Heilenergien und Engeln.
Las Bücher wie Gespräche mit Gott, von Neal Donald Walsch, der wie sie an einen bedingungslos liebenden und barmherzigen Gott glaubte, eine Göttin, die Schöpfer des Alles ist, die alle ihre Kinder gleich liebt und ihnen gleichermaßen den göttlichen Funken in ihnen verlieh, die Mitgefühl, Bamherzigkeit und Vergebung verkörperte. Sie hat so viele Namen wie es wahrscheinlich Seelen gibt. Dieser Gott ist religionsungebunden und gleichzeitig über sämtliche Weltreligionen erfahrbar. Diese Göttin ist die reinste Form der Selbstliebe. Er ist die Einheit von allem was ist, ein Gott der sich in all seinen Teilen bedingungslos liebt. Eine jede Menschenseele ist hierin eingeschlossen und tief geborgen. Ob sie sich dem bewusst ist oder nicht, denn nichts existiert ausserhalb der Göttin, hierin liegt ihre ganze Freude und ihr unglaublicher Friede.

In tiefen Meditationen wurde ihr oft übermittelt:

…ICH BIN DIE LIEBE OHNE GEGENTEIL. WEIL ES NICHTS ZU VERBERGEN GIBT IN DER BEDINGUNGSLOSEN LIEBE, DIE ICH BIN.

DA MEINE LIEBE SO ÜBERWÄLTIGEND UND GRENZENLOS IST, GIBT ES NICHTS, DAS IHR NICHT STANDHIELTE. …..ES GIBT NICHTS, DESSEN ICH MICH VERWEIGEREN, SCHÄMEN, MICH ÄNGSTIGEN, ODER GAR SCHULDIG FÜHLEN MUSS.

DESWEGEN KANN ICH UND BIN ICH VOLLKOMMEN DU. DU UND ICH SIND EINS.

HIERIN LIEGT MEIN GANZER FRIEDE, MEINE GANZE FREUDE, GLEICHZEITIG DU UND ICH ZU SEIN IN MEINER UNENDLICHEN LIEBE FÜR DICH.

WANN HAST DU DEN MUT, ICH ZU SEIN???

DU WARST ES IMMER SCHON, NUR JETZT, BIST DU ES BEWUSST. ….HABE KEINE ANGST DU ZU SEIN.

FÜRCHTE DICH NICHT. ICH LIEBE DICH…“

Sicher, sie hatte viel Fantasie, sie schrieb Geschichten, sie liebte das Malen, das Tanzen und die Musik. Sie galt als Kind schon, als äußert sensibel und feinfühlig. Könnte es denn tatsächlich sein, dass sich hier, direkt vor ihren Augen “andere“ Welten und Realitäten auftaten im Angesicht des magischen Spiegelschrankes – dass sie sich miteinander vermischten, oder besser gesagt schon immer miteinander verwoben waren? Hatte sich im Laufe ihres Lebens ihre Wahrnehmung geschärft? War sie jetzt bereit mit ihrem Innersten in Kontakt zu treten?

Sein Blick war so gütig und voller Liebe, so voller Liebe, dass sie stellenweise glaubte, es nicht ertragen zu können. Doch ihr Herz, es glühte und spürte ebenfalls genau diese unglaubliche allumfassende Liebe. Zeit und Raum lösten sich auf….und sie war mittendrin, in ihrem tiefsten Inneren, in ihrem eigenen Herzen.

Zärtlich nahm er ihre Hand: „Mein Liebes, oh mein Liebes, willkommen im Reich der Liebe ohne Gegenteil…“

Die Welt um sie herum verschwamm und sie versank in seinen Augen, in diesen goldenen, unendlich gütigen Augen, die bis in den Grund ihrer Seele sahen.

Und sie ließ sich fallen, ließ es geschehen, dass für eine zeitlose Weile nichts geschah…

Berührt von seinem liebenden Blick, gehalten von seiner starken Hand , eingewoben in ein unfassbares Geschehen zwischen Raum und Zeit vernahm sie wie aus weiter Ferne und doch ganz nah, seine Stimme: „Sei, willkommen hier – hier bei mir!“

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